Ab 2026 befinden sich alle Akteure der KI-Branche in einem Wettrüsten, um das ultimative Ziel zu erreichen: KI-Investitionen in Rentabilität umzuwandeln. Für die nächsten Jahre sind Kapitalausgaben in Milliardenhöhe vorgesehen, zusätzlich zu den Infrastrukturinvestitionen, die erforderlich sind, um die beispiellose Anzahl von Rechenzentren zu betreiben, die benötigt werden, um die hoffentlich rentablen KI-Lösungen der Tech-Welt unterzubringen.
In dieser Ausgabe des Recruitment Signals-Berichts haben wir uns die verfügbaren Daten nicht nur von offiziellen staatlichen Stellen weltweit, sondern auch von unserer eigenen Plattform genau angesehen, um die Frage zu beantworten: „Lässt der Hype um KI nach oder ist er auf dem Weg zu seinem angestrebten Ziel?“
Wichtigste Punkte aus dem Bericht
KI-Investitionen

Die ersten atemberaubenden Zahlen, die wir uns ansehen, sind die derzeit höchsten Bewertungen in der KI-Branche. Da ist Nvidia, das wohl größte Unternehmen der Welt, das mit seinem Geschäftsmodell „Schaufeln verkaufen“ Gewinne erzielt und die unverzichtbare Infrastruktur bereitstellt, auf der die Rechenmaschinen fast aller KI-Modelle und -Plattformen laufen. Der Chiphersteller überschritt im vergangenen Jahr die Bewertungsmarke von 5 Billionen Dollar, nachdem er sich als unangefochtener Anbieter von Rechenchips für KI-Rechenzentren weltweit etabliert hatte.
Der zweite Akteur, der wohl umstrittener ist, ist der Vorreiter der KI-Bewegung für große Sprachmodelle: OpenAI. Das Unternehmen wird von Branchenriesen wie Microsoft und sogar Nvidia stark unterstützt. Der Hersteller von ChatGPT sah sich einer starken Konkurrenz durch Akteure wie DeepSeek und Google gegenüber. Trotz dieser gigantischen Konkurrenz verfügt das KI-Forschungsunternehmen seit Februar 2026 über das am weitesten verbreitete KI-Chat-Tool.
Nutzt überhaupt jemand KI für die Arbeit?
Der Einsatz von KI bei der Personalbeschaffung ist nicht mehr experimentell, sondern gängige Praxis. Die Umfrage „2025 AI in Hiring Survey” von Insight Global ergab, dass 99 % der Personalverantwortlichen KI mittlerweile in einem Teil ihres Rekrutierungsprozesses einsetzen, von der Vorauswahl der Lebensläufe über die Bewertung der Kandidaten bis hin zur Kommunikation mit den Stakeholdern. Gleichzeitig geben 98 % an, dass KI die Effektivität der Personalbeschaffung verbessert hat. Der Einsatz bedeutet jedoch nicht vollständige Automatisierung: 93 % betonen weiterhin die Notwendigkeit menschlicher Aufsicht in diesem Prozess. Ergänzend dazu zeigt eine Studie der Boston Consulting Group, dass 70 % der Unternehmen, die mit generativer KI experimentieren, diese speziell in HR-Funktionen wie der Talentauswahl einsetzen. Zusammengenommen zeigen diese Zahlen, dass KI weit verbreitet ist – aber immer noch unter menschlicher Beteiligung eingesetzt wird.
Manatals Investition in KI
Entsprechend der oben genannten Nachfrage der Branche war Manatal auch führend bei der Einführung von KI für Workflows in Rekrutierungssoftware, um die nächste Generation von Einstellungsstrategien zu entwickeln. Mit innovativen KI-Neuerungen, darunter die ersten MCP-Serverintegrationen mit ChatGPT und anderen KI-Chatbots, einem autonomen KI-Interviewer und fortschrittlichen Empfehlungsalgorithmen, ist Manatal derzeit die funktionsreichste KI-gestützte Rekrutierungssoftware auf dem Markt.
Der aktuelle Stand der Nachfrage nach KI
Um zu beurteilen, ob Unternehmen tatsächlich weiterhin in KI-Tools und -Infrastruktur investieren, ist die Anzahl der Stellenanzeigen für KI-Positionen in verschiedenen Branchen der beste Indikator. Wir haben die Plattformdaten von Manatal genutzt, die Stellenanzeigen aus über 2500 Jobbörsen aus verschiedenen Branchen und Regionen zusammenfasst, um den Trend der gesamten KI-Stellen im Zeitverlauf sowie die besetzten Funktionen abzubilden. Da es Monate dauert, bis eine neue Ressource vollständig integriert und einsatzbereit ist, und noch viel länger, bis ein fertiges Produkt auf den Markt kommt oder in die Hände der Nutzer gelangt, erhalten wir so ein klares Bild vom langfristigen Engagement globaler Unternehmen im Bereich KI.
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Einblicke für Führungskräfte im Personalwesen
KI ist nicht mehr nur auf Tech-Teams beschränkt, sondern entwickelt sich zu einer Kernkompetenz in allen Bereichen, vom Engineering über das Marketing bis hin zum Finanzwesen. Während sich der Einstellungsboom stabilisiert hat, bleibt die Nachfrage nach Fachkräften in den Bereichen maschinelles Lernen, Data Engineering und natürliche Sprachtechnologien weiterhin hoch.
Der Wandel vollzieht sich nun von einer raschen Expansion hin zu einer disziplinierten Skalierung. Unternehmen konzentrieren sich weniger auf experimentelle Einstellungen und mehr auf messbaren ROI, den Einsatz in der Praxis und den Aufbau langfristiger Kompetenzen. Führungskräfte, die gezielte Einstellungen, Umschulungen und intelligente Integration gegenüber einer breiten Expansion priorisieren, sind besser positioniert, um ein KI-getriebenes Wachstum aufrechtzuerhalten.
Zusammenfassung
Auf Grundlage der in dieser Ausgabe des Recruitment Signals-Berichts zusammengestellten Daten wird das Gesamtbild der Auswirkungen von KI deutlicher. Die Dynamik bei der Entwicklung und Einführung ist weiterhin stark, die Investitionen sind so hoch wie nie zuvor und der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf einer deutlichen Steigerung der Infrastrukturbereitstellung, der Nutzbarkeit und der Kapitalrendite. Für die Personalvermittlungsbranche deuten die Daten zu KI-Arbeitsplätzen auf einen der am schnellsten wachsenden Bereiche im Technologiesektor hin, der trotz kurzfristiger Gegenwind nur an Dynamik gewinnt.

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